Mittwoch, 02. Mai 2012

Von: Redaktion

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Hongkong | Annette Wendel Menke | Hongkong Tourism Board |
Hongkong

Die Metropole der Kontraste

Siebenmillionen Einwohner hat die chinesische Stadt Hongkong. Die Stadt scheint überflutet zu sein, von gigantischen Wolkenkratzern und imposanter Architektur. Die glitzernde Metropole bietet aber noch viel mehr als das. Über Hongkongs Mischkultur spricht Annette Wendel Menke, von Hongkong Tourism Board, im Interview.
Aberdeen Harbour
Boote in traditioneller Aufmachung im Aberdeen Harbour. (Foto:commons.wikimedia,org/ Hky321, CC BY-SA 3.0)

European Circle: Was macht den spezifischen Reiz von Hongkong aus?

Menke: Es ist sehr schwierig, dass in nur wenige Worte zu packen. Hongkong ist die Metropole der Kontraste, das heißt, sie haben eine gigantische Skyline und auf der anderen Seite haben sie kleine Märkte, auf denen man noch verhandeln kann. Sie haben namhafte Designer und Shopping Malls. Es gibt Blumen- und Nachtmärkte. Wir haben eigentlich alles, was das Herz begehrt.

European Circle: Bei Hongkong denkt man an bunte Lichter und Kultur im Übermaß. Ist es für einen Reisenden ein Culturclash?

Menke: Ich würde sagen, Hongkong ist ein seichter Einstieg nach Asien und nach China. Ein Vorteil Hongkongs ist, dass Englisch eine der offiziellen Sprachen ist. Aber es gibt auch überall die chinesische Geschichte, die sich mit der britischen verwebt und alte Traditionen werden genauso gelebt wie die Modernen. Ganz egal wie oft man nach Hongkong kommt, man entdeckt immer wieder Neues. Das macht für mich wirklich den Reiz aus. Ich reise seit zwölf Jahren regelmäßig nach Hongkong und bin jedes Mal wieder begeistert.

Kowloon
Leuchtreklamen in Kowloon. (Foto:commons.wikimedia.org/ Eckhard Pecher,

European Circle: Gibt es eine bestimmte Zeit, zu der man nach Hongkong reisen sollte?

Menke: Es ist das ganze Jahr möglich. Hongkong hat ein subtropisches Klima. Ich persönlich bevorzuge die Zeit von Oktober bis März, da die Temperaturen für uns dann angenehm warm sind und für Hongkong entsprechend mild. Am liebsten bin ich dort, wenn die Events beginnen. Beispielsweise im November, wenn der Food- und Winemonth beginnt und es in der ganzen Stadt spezielle Angebote gibt. Es finden dann überall außergewöhnliche Festivals in den Straßen statt. Diese Zeit ist auch perfekt für Weihnachtseinkäufe.


(Teaserbild:commons.wikimedia.org/Base64, CC BY-SA 3.0)