Gericht lässt Kim Dotcom auf Kaution frei
Der deutsche Internet-Unternehmer Kim Schmitz wurde in Neuseeland auf Kaution freigelassen. Der 38-Jährige Schmitz, bekannt auch als Kim Dotcom, wurde im Januar zusammen mit drei weiteren Megaupload-Betreibern auf Antrag des FBI verhaftet. Ihm wird vorgeworfen, mit der Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Inhalten über 175 Millionen Dollar eingenommen zu haben.
USA deuten Bewaffnung syrischer Rebellen an
"Wir denken immer noch, dass eine politische Lösung das ist, was wir brauchen", sagte Präsidialamtssprecher Jay Carney am Dienstag. "Wir können jedoch keine zusätzlichen Schritte ausschließen", fügte Carney hinzu. Die Aussage wird als Andeutung für die Möglichkeit einer Bewaffnung der syrischen Rebellen interpretiert. Gegenwärtig wollen die USA die weitere Militarisierung Syriens verhindern, betonte der Präsidialamtssprecher.
Atomgespräche im Iran ohne Ergebnis
Die internationalen Atominspektoren verließen ergebnislos Iran. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) teilte am Mittwoch mit, dass die Gespräche mit Teheran über das umstrittene Atomprogramm enttäuschend verlaufen seien. Der Zugang zur verdächtigen Militäranlage Parchin südöstlich von Teheran sei den Vertretern der Behörde verweigert worden.
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Le Pen droht Wahlkampf-Aus
Der Verfassungsrat in Paris befand einen, von der rechtsextremen Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen, bemängelten Gesetzestext für zulässig. Dieser sieht vor, dass die für eine Präsidentschaftskandidatur benötigte Unterstützerliste öffentlich gemacht werden muss. Wegen der Veröffentlichungspflicht der Namen könnten Mandatsträger die Unterstützung für Le Pen verweigern.
Chavez erneut vor Operation
Nach seiner Krebserkrankung muss der venezolanische Präsident Hugo Chavez erneut operiert werden. Der 57-Jährige erklärte am Dienstag, die Ärzte hätten in seinem Becken eine Stelle entdeckt, die entfernt werden müsse. Es handele sich aber nicht um Metastasen, der Eingriff werde wohl nicht kompliziert sein. Die Operation sei schon in den nächsten Tagen geplant. Im Juni 2011 war ihm auf Kuba ein bösartiger Tumor entfernt worden.
Griechenland-Paket verabschiedet
Der Präsident der Eurogruppe Jean-Claude Juncker verkündete am Dienstag, dass das Volumen der Hilfen für Griechenland 130 Milliarden Euro beträgt. Um die Staatsschulden, in Höhe von 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), trotz Wirtschaftskrise effektiver abbauen zu können, sollen die privaten Gläubiger dem Land mehr Schulden freiwillig erlassen. Dadurch soll die Wettbewerbsfähigkeit Griechenlands wieder hergestellt werden, hieß es weiter in der Erklärung der Eurogruppe.
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UN-Soldaten in Darfur kommen frei
In Sudan wurden 49 Soldaten der Vereinten Nationen (UN) freigelassen. Das kündigte ein Sprecher der Rebellengruppe Bewegung für Gerechtigkeit und Gleichheit (JEM) am Montag. In der Region Darfur kämpfen Aufständische seit 2003 gegen die Regierung in Khartum. Sie werfen ihr vor, die Region wirtschaftlich und politisch an den Rand gedrängt zu haben. Nach Schätzungen der UN wurden seit Beginn der Kämpfe 300.000 Menschen getötet.
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