Europa wechselt in den Verteidigungsmodus. Die Staats- und Regierungschefs der EU sagen, die Bedrohung sei real und wachse. Bereitet sich Europa, während Brüssel Milliarden in die Verteidigung steckt, schnell genug auf die angeblich bevorstehenden Bedrohungen vor?
Europa wechselt in den Verteidigungsmodus. Von Warnungen vor einem möglichen Zusammenstoß mit Russland bis hin zu Forderungen nach Hunderttausenden Soldaten sagen die Staats- und Regierungschefs der EU, dass die Bedrohung real sei und zunehme.
Brüssel hat mit „Readiness 2030“ seinen bisher ehrgeizigsten Militärplan vorgestellt. Der Plan umfasst erhebliche neue Mittel und zielt darauf ab, die Geschwindigkeit zu erhöhen, mit der Truppen durch Europa bewegt werden können.
Doch ist die EU tatsächlich kriegsbereit? Kann Europa seine Grenzen verteidigen, wenn die Spannungen eskalieren? Reichen Bürokratieabbau und Ausbau der Infrastruktur aus, um Armeen rechtzeitig zu verlegen? Und während Brüssel Milliarden in die Verteidigung steckt, bereitet sich Europa schnell genug auf die angeblich bevorstehenden Bedrohungen vor?