Das Gerät ist so konzipiert, dass es bestimmte Bewegungen eines Haustiers erkennt und diese in Warnungen oder Anrufe an den Besitzer umwandelt.
Könnte Ihr Hund Sie bald anrufen? Mit einem „Smartphone für Haustiere“ können Sie Ihre pelzigen Freunde anrufen.
Ein Technologieunternehmen aus Singapur hat ein tragbares Gerät entwickelt, das es Haustieren angeblich ermöglicht, mit ihren Besitzern zu kommunizieren.
Das Gerät mit dem Namen PetPhone wurde auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona von der Firma uCloudlink vorgestellt.
Das PetPhone arbeitet mit künstlicher Intelligenz (KI), Bewegungssensoren und GPS. Es wird vom Haustier getragen und mit einer App auf dem Smartphone des Besitzers verbunden.
Über die App können Besitzer das Gerät anrufen, um nach ihrem Haustier zu sehen, Musik abzuspielen oder Benachrichtigungen zu senden. Mithilfe von GPS und Bewegungsverfolgung können sie außerdem den Standort und die Aktivität des Tieres verfolgen.
Das Gerät ist so konzipiert, dass es bestimmte Bewegungen eines Haustiers erkennt und diese in Warnungen oder Anrufe an den Besitzer umwandelt.
„Wir glauben, dass das Haustier das PetPhone für die Kommunikation mit den Menschen nutzen kann, wie ein Kind“, sagte Jeff Chen, CEO und Gründer von uCloudlink.
Beispielsweise könnte ein Hund innerhalb von sechs Sekunden dreimal springen, was das Gerät dann dazu veranlassen würde, seinen Besitzer anzurufen. Andere Bewegungen können mit anderen Nachrichten verknüpft werden. Ein Hund, der sich im Kreis dreht, könnte über die App eine Benachrichtigung auslösen, die den Besitzer darüber informiert, dass das Haustier hungrig oder durstig ist.
„Das ist die Sprache, die wir für Haustiere entwickelt haben und (das PetPhone) die Bewegung des Haustiers auf die Menschen überträgt.“
Laut den Entwicklern von PetPhone besteht das Ziel des Geräts darin, über die bloße Beobachtung von Haustieren durch Kameras und Tracker hinauszugehen und eine Form der Kommunikation zu ermöglichen.
„Die Menschen befinden sich im KI-Zeitalter und plötzlich wurde uns klar, dass unsere Haustiere immer noch darauf warten, dass Menschen sie in das KI-Zeitalter bringen“, sagte Chen.