Das Feuer brach am Donnerstag, dem 13. August, kurz vor 14.30 Uhr aus und wurde von starken, wechselnden Winden angetrieben, die bis auf wenige hundert Meter an Häuser in Luglon heranreichten. Bis Freitagmorgen teilte die Präfektur Landes mit, dass mehr als 1.100 Hektar verbrannt seien. Es waren keine Häuser zerstört worden, aber Bewohner und ein nahegelegener Campingplatz wurden vorsorglich evakuiert und in ein Aufnahmezentrum in Sabres gebracht. Auch zwei Departementsstraßen rund um Luglon wurden für den Verkehr gesperrt.
Rund 500 Feuerwehrleute waren zusammen mit 40 Waldbrandfahrzeugen im Einsatz, wobei Flugzeuge wie Canadairs, Dash-Wasserbomber und Lufttraktoren den Einsatz unterstützten. Steigende Luftfeuchtigkeit über Nacht verlangsamte die Flammen, doch die Behörden warnten, dass stärkere Winde die Bedingungen schnell verschlechtern könnten.
Das Feuer ereignete sich während einer schweren Hitzewelle, bei der in Teilen der Landes Temperaturen über 40 °C gemessen wurden. Es folgten in diesem Sommer mehrere Großbrände im Südwesten Frankreichs, darunter ein Feuer in der Nähe von Biscarrosse, das etwa 3.700 Hektar niederbrannte und etwa 200 Häuser und Gebäude zerstörte.