Im restaurierten Zentrum für zeitgenössische Kunst Usbekistans

Ein Industriegebäude aus dem Jahr 1912, entworfen vom Architekten Wilhelm Heinzelman, hat ein ganz anderes zweites Leben erhalten. Das zunächst als Straßenbahndepot und später als Dieselkraftwerk genutzte Gelände wurde als Zentrum für zeitgenössische Kunst Taschkent restauriert, wobei sein industrieller Charakter bewusst erhalten blieb.

Bei einem Besuch vor der öffentlichen Eröffnung besichtigte Usbekistans Präsident Shavkat Mirziyoyev die Galerien, Bildungsräume und öffentlichen Bereiche und wurde über zukünftige Ausstellungen, Forschungs- und Residenzprogramme informiert.

Eines der weniger sichtbaren Merkmale des Zentrums ist eine Fachbibliothek für Kunst, visuelle Kulturen und kritische Theorie mit besonderem Schwerpunkt auf Perspektiven der globalen Mehrheit sowie ein wachsendes Archiv lokaler Künstlerateliers.

Seine Eröffnungsausstellung, Hikmaist auch die erste Präsentation einer Installation aus der Sammlung des Solomon R. Guggenheim Museums in New York in Usbekistan.