Der Stromausfall stürzt Kuba in Dunkelheit und legt das fragile Stromnetz frei. Kuba erleidet einen landesweiten Stromausfall, der die Fragilität seines Stromnetzes offenlegt, da Millionen von Menschen unter Hitze, Engpässen und langen Wartezeiten auf Strom leiden. 17.03.2026

Kuba wurde am Montag in Dunkelheit getaucht, nachdem ein landesweiter Stromausfall die Stromversorgung der 11 Millionen Einwohner der Insel unterbrochen hatte, was die Schwere der anhaltenden Energiekrise verdeutlichte. Das Ministerium für Energie und Bergbau meldete eine „vollständige Trennung“ des nationalen Stromnetzes, ohne dass ein unmittelbarer technischer Fehler festgestellt wurde, was Bedenken hinsichtlich einer Systemschwäche aufkommen ließ.

Am späten Abend berichteten staatliche Medien, dass die Stromversorgung nur für fünf Prozent von Havanna oder rund 42.000 Kunden wiederhergestellt sei, da die Besatzungen Krankenhäusern und wichtigen Dienstleistungen Vorrang einräumten. Die Bewohner verbrachten die Nacht in drückender Hitze, einige verließen sich auf Kerzen und offene Türen, um Abhilfe zu schaffen.

In den letzten Jahren kam es aufgrund der alternden Infrastruktur Kubas in manchen Regionen zu Ausfällen von bis zu 20 Stunden Dauer. Die Situation hat sich seit Januar verschlechtert, da strengere Ölbeschränkungen in den USA zu einem Rückgang der Kraftstoffimporte geführt haben, was die Stromerzeugung und das tägliche Leben im ganzen Land weiter belastet.