Eine seltene Führung durch Barcelonas Sagrada Familia enthüllt verborgene Symbole, heilige Reliquien und wenig bekannte Details, die in Antoni Gaudís weltberühmter Basilika eingebettet sind.
Ein seltener Rundgang durch Antoni Gaudís unvollendetes Meisterwerk enthüllt wenig bekannte Details, die sich zwischen seinen berühmten Fassaden, hohen Säulen und farbenfrohen Buntglasfenstern verbergen.
Zu den Highlights gehört ein nummeriertes Raster auf der Passionsfassade, das oft mit einem Sudoku-Rätsel verwechselt wird. Laut dem Rektor der Basilika, Monsignore Josep Maria Turull, handelt es sich tatsächlich um ein „magisches Quadrat“, in dem sich jede Reihe, Spalte und Diagonale auf 33 summiert, das Alter Jesu zum Zeitpunkt seiner Kreuzigung nach christlicher Überlieferung.
Besucher finden außerdem ein kleines Steinlabyrinth, das den spirituellen Weg des Glaubens symbolisiert, sowie ein allsehendes Auge in einer offenen Hand an der Krippenfassade, das die göttliche Vorsehung darstellt.
Die Tour bietet auch einen Einblick in Bereiche, die von der Öffentlichkeit selten gesehen werden, darunter Räume mit heiligen Reliquien und historischen liturgischen Kleidungsstücken. Unter der Basilika befindet sich in einer ruhigeren Gruftkapelle das Grab von Gaudí, der vor seinem Tod im Jahr 1926 einen Großteil seines Lebens dem Projekt widmete.
Mehr als 140 Jahre nach Baubeginn fasziniert die Sagrada Familia die Besucher noch immer mit den Symbolen, Geschichten und verborgenen Details, die in ihr Design eingewoben sind.
Die Tour findet anlässlich des 100. Todestages von Gaudí in Barcelona statt und bereitet sich auf den Besuch von Papst Leo XIV. vor.