Berlin ist eine Stadt voller Geschichte, Kreativität und Energie, von Straßenkunst auf der Berliner Mauer bis hin zum Radfahren durch die grünen Straßen. In dieser Folge erfährt Lilly Douse, was Deutschlands Hauptstadt zum Leben erweckt.
Berlin begrüßte im Jahr 2025 über 12 Millionen Gäste und verzeichnete fast 30 Millionen Übernachtungen. Viele Besucher kommen wegen der berühmten Sehenswürdigkeiten, aber darunter verbergen sich auch charakteristische Gebiete, in denen es viel zu entdecken gibt.
Lilly beginnt ihre Berlin-Reise am Brandenburger Tor. Es wurde 1791 erbaut und stand im Mittelpunkt einiger der wichtigsten Momente in der Geschichte der Stadt. Gemeinsam mit einem ortskundigen Guide macht sie sich auf die Entdeckungsreise zu einigen der bekanntesten Wahrzeichen Berlins und den Geschichten dahinter.
Nur wenige haben die jüngere Geschichte der Stadt so geprägt wie die Berliner Mauer. Es wurde 1961 erbaut und 1989 abgerissen und teilte die Stadt 28 Jahre lang. Heute ist noch ein langer Abschnitt der Mauer übrig, der mit Graffiti und Straßenkunst bedeckt ist.
Inspiriert von Berlins Kreativität nimmt Lilly an einem Graffiti-Workshop teil, um mehr über die Street-Art-Kultur der Stadt zu erfahren. Dort trifft sie Hendrik auf der Heidt, den Gründer von Urban Artists, der ihr Tipps für wirkungsvolle Street Art gibt.
In West-Berlin bietet das Wilmina Hotel, ein ehemaliges Frauengefängnis, seinen Gästen die Möglichkeit, in einem ungewöhnlichen historischen Gebäude zu übernachten. Die Renovierung des ehemaligen Gefängnisses aus dem Zweiten Weltkrieg mit eisernen Fenstergittern und langen Korridoren dauerte zehn Jahre.
Auf dem Rad mit Sascha Möllering von Berlin by Bike besucht Lilly den Mauerpark, eine Grünfläche mit geteilter Geschichte. Ihr Weg führt weiter zur Zionskirche, einer christlichen Kirche, die eng mit der kommunistischen Vergangenheit Ostdeutschlands verbunden ist.
Für Besucher, die zu Fuß, mit dem Boot oder dem Fahrrad durch Berlin wandern, gibt es immer etwas Einzigartiges zu erleben.