Bundeskanzler Friedrich Merz und Huang werden einen gemeinsamen KI-Pakt vorstellen, der die Integration von KI-Produkten in der gesamten deutschen Industrie beschleunigen soll.
Nvidia-Chef Jensen Huang warnte letzte Woche in einem Gespräch mit Medienvertretern in London, dass Deutschland im Wettlauf um künstliche Intelligenz zurückfällt.
Trotz seines großen Potenzials und seines Reichtums an Talenten glaubt Huang, dass der Fortschritt in Europa durch zu viel Zögern und Analyse blockiert wird, und forderte die politischen Entscheidungsträger auf, KI schneller in die Praxis umzusetzen.
Als Reaktion auf Bedenken hinsichtlich der technologischen Wettbewerbsfähigkeit des Landes plant die Bundesregierung eine engere Zusammenarbeit mit dem US-Unternehmen.
Auf dem Investitionsgipfel „Invest in Germany“ diese Woche in Berlin werden Bundeskanzler Friedrich Merz und Huang einen gemeinsamen KI-Pakt vorstellen, der die Integration von KI-Produkten in der gesamten deutschen Industrie beschleunigen soll.
Die Bundesregierung bereitet sich darauf vor, Hunderte Millionen Euro für die Initiative bereitzustellen.
Erwartet werden neben dem Start-up Black Forest Labs rund zehn etablierte deutsche Unternehmen, darunter Siemens und Audi.
Die Partnerschaft baut auf der Initiative Sovereign Open Source Foundation Models auf, einer Allianz, die sich der Entwicklung leistungsstarker Open-Source-KI-Systeme widmet.
Mit der Förderung soll vor allem Rechenkapazität in der Industrial AI Cloud der Deutschen Telekom gekauft werden, die mit Nvidias neuester Blackwell-Hardware ausgestattet ist.
Die Regierung hofft, dass die Investition Deutschland zu einem attraktiveren Standort für Innovation und technologische Entwicklung machen wird.
Am Dienstag diskutieren hochrangige internationale Führungskräfte, Investoren und Regierungsvertreter beim Invest in Germany-Gipfel über neue Investitionen in Deutschland, wobei der Schwerpunkt auf künstlicher Intelligenz, Energie und Infrastruktur sowie der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft liegt.