Mitarbeiter einer thailändischen Fluggesellschaft in Australien wegen des Verdachts des Heroinschmuggels im Wert von 302.000 Euro festgenommen

Die 26-jährige Frau war an Bord eines internationalen Fluges im Dienst, als sie am Donnerstag am Flughafen Melbourne ankam.

Die australische Polizei teilte am Montag mit, dass ein Mitarbeiter einer thailändischen Fluggesellschaft festgenommen und wegen angeblicher Einfuhr von mehr als einem Kilogramm Heroin nach Melbourne angeklagt wurde.

Die 26-jährige Frau war an Bord eines internationalen Fluges im Dienst, als sie am Donnerstag am Flughafen Melbourne ankam.

Sie sei verhaftet worden, nachdem sie bei einer Gepäckkontrolle Verdacht geäußert hatte, teilte die australische Bundespolizei (AFP) in einer Erklärung auf ihrer Website mit.

Bei einer Röntgenaufnahme und weiteren Untersuchungen sei festgestellt worden, dass im Innenfutter ihrer zwölf Tragetaschen weißes Pulver verborgen sei, und der erste Test habe Berichten zufolge ein positives Ergebnis für Heroin ergeben.

Der Betrag habe einen Straßenwert von rund 500.000 australischen Dollar (rund 302.500 Euro), hieß es.

Die Frau wurde des Imports und Besitzes der Droge angeklagt, was mit einer Höchststrafe von 25 Jahren Haft geahndet wird, teilte die Polizei mit und fügte hinzu, dass sie im September vor einem Gericht in Melbourne erscheinen werde.

„Die AFP setzt ihre Bemühungen unermüdlich fort, Personen ins Visier zu nehmen, die ihre Anstellung oder ihr Ansehen in der Gemeinschaft zur Unterstützung des Drogenhandels nutzen“, sagte die amtierende Kommandeurin der Agentur, Simone Butcher.

Die australische Polizei nannte weder den Namen der Frau noch die Fluggesellschaft, für die sie arbeitet, aber Thailands nationale Fluggesellschaft Thai Airways teilte am Montag in einer Erklärung mit, dass einer ihrer Mitarbeiter in Melbourne festgenommen wurde und mit den Behörden kooperiert habe.

Die Fluggesellschaft sagte, sie werde im Falle eines Fehlverhaltens „entschiedene Maßnahmen ergreifen“.

„Es ist Mitarbeitern strengstens untersagt, Betäubungsmittel oder illegale Substanzen oder Gegenstände jeglicher Art zu besitzen, zu importieren, zu transportieren oder daran beteiligt zu sein“, hieß es.

Es hieß außerdem, man habe sich mit den zuständigen Behörden abgestimmt, um sicherzustellen, dass der Arbeitnehmer Zugang zu grundlegenden gesetzlichen Rechten habe.