Orbán über den Vorschlag der EU -Überlebenskit: „Haben diese Leute etwas an?“

Der ungarische Premierminister sagte, die Aufforderung der EU-Kommission nach Menschen, ein 72-stündiges Notfall-Kit vorzubereiten, sei beängstigend. „Was macht die Gedanken dieser Leute? Haben sie etwas vor?“ Der Politiker beklagte sich und sprach im öffentlichen Radio.

WERBUNG

Der ungarische Premierminister Viktor Orbán war der erste nationale Führer, der auf die Ratschläge der EU-Kommission reagierte, ein 72-stündiges Überlebenskit für Notsituationen vorzubereiten.

Die EU möchte, dass jeder Mitgliedstaat ein 72-Stunden-Überlebenskit entwickelt, in dem die Bürger eine neue Krise ausgesetzt sind, die möglicherweise als Teil ihrer Strategie der Bereitschaftsunion auftritt, die auch mehr Lagerbestände wesentlicher Vorräte und eine verbesserte zivil-militärische Zusammenarbeit erfordert.

Viktor Orbán verurteilte diese Pläne in seiner wöchentlichen Adresse im nationalen Radio.

„Versuchen wir zu verstehen, warum sie das tun. Ich sehe, dass Brüssel sich auf den Krieg vorbereitet. Das muss also ernst genommen werden“, sagte er.

Orbán sagte, er glaube nicht, dass Europa von außen durch den Krieg bedroht ist, und die Kämpfe in der Ukraine würden Budapest, Warschau oder die baltischen Staaten nicht erreichen, da niemand ein NATO -Land angreifen würde.

„Nun, das scheint lustig, dass Brüssel dann eine Nachricht an alle europäischen Familien sendet, um 72 Stunden lang genug Essen mit ihnen zu behalten, aber wenn Sie dahinter schauen, sind Sie ziemlich entsetzt, um zu sehen, was auf den Köpfen dieser Menschen steht. Bereiten sie sich auf etwas vor?“ fragte er.

Der Premierminister fügte hinzu, wenn jemand Kriegsvorbereitungen vorbereitet, bedeutet dies, dass er sich auf Kriegsaktionen vorbereitet.

Laut Orbán und dem Vorschlag der Notfall -Kits möchte Brüssel den aktuellen Krieg fortsetzen, indem sie die Ukraine unterstützt, die Vorbereitung auf eine tiefere Beteiligung an dem Krieg, sagte er. Orbán erinnerte sich, dass Ungarn keine Waffen in die Ukraine lieferte und in Zukunft keine Truppen schicken wird.

Die am Mittwoch von der Europäischen Kommission vorgestellte Strategie enthält eine Liste von 30 konkreten Maßnahmen, die die EU -Mitgliedstaaten ergreifen müssen, um ihre Bereitschaft mit potenziellen zukünftigen Krisen zu steigern, die von Naturkatastrophen und Industrieunfällen bis hin zu Angriffen durch böswillige Akteure im Cyber- oder Militärbereich reichen.