Russlands Nordkaukasus von massiven Überschwemmungen heimgesucht, Tausende evakuiert Überschwemmungen durch heftige Regenfälle haben Tausende Menschen zur Evakuierung in der südrussischen Nordkaukasusregion gezwungen. 30.03.2026

Die Behörden riefen in Dagestan den Ausnahmezustand aus, nachdem sintflutartige Regenfälle Straßen in der Regionalhauptstadt Machatschkala überschwemmt und Häuser, Fahrzeuge und Infrastruktur beschädigt hatten.

Der örtliche Leiter Sergey Melikov sagte, dass in einigen Gebieten mehr als 50 mm Regen gefallen seien, eine ungewöhnlich hohe Menge für die letzten Jahre.

Nach Angaben des russischen Katastrophenschutzministeriums seien etwa 3.000 Menschen evakuiert worden, da Überschwemmungen die Stromversorgung in mehr als 130 Siedlungen unterbrochen und mehrere Brücken zerstört hätten.

Auch das benachbarte Tschetschenien war betroffen, im Bezirk Gudermes wurden Hunderte Häuser überschwemmt und etwa 500 Bewohner evakuiert.

Meteorologen gehen davon aus, dass der Regen nachlassen wird, doch die Erholungsbemühungen werden in der gesamten Region fortgesetzt.