Was sind die beliebtesten EU-Reiseziele der Europäer?

Im Jahr 2024 unternahmen EU-Bürger 250 Millionen Reisen innerhalb der Union, wobei die Sommermonate die meisten Reisen auslösten.

EU-Bürger machten im Jahr 2024 fast eine Woche lang Urlaub in anderen EU-Ländern, wobei Griechenland und Rumänien den neuesten Eurostat-Daten zufolge die längsten Aufenthalte der Besucher verzeichneten.

Beide Länder übertrafen den EU-Durchschnitt mit durchschnittlich rund neun Nächten.

Im Gegensatz dazu waren Estland und Belgien mit 3,1 bzw. 3,6 Nächten die Reiseziele, in denen Touristen die kürzesten Aufenthalte verbrachten.

Diese Unterschiede in der Reisedauer innerhalb der Europäischen Union hängen oft mit der Verkehrsanbindung und der Nähe zu anderen Ländern zusammen.

Beispielsweise motivieren der Preis und die Entfernung nach Griechenland, Spanien oder Zypern sowie deren Beliebtheit als Urlaubsziele Touristen zu einem längeren Aufenthalt.

Andererseits machen die Nähe Belgiens und die Erreichbarkeit zu den Niederlanden und Frankreich kurze Besuche von nur wenigen Tagen wahrscheinlicher.

Besucher gaben durchschnittlich 851 Euro pro Reise aus, die Spanne reichte von 344 Euro in der Slowakei bis zu 1.476 Euro in Zypern.

Etwa jede vierte Reise in der EU fand im August (12,8 %) und Juli (11,7 %) statt.

Was ist die beliebteste Unterkunftsart für EU-Touristen?

Mehr als zwei Drittel der Nächte in der EU werden in gemieteten Touristenunterkünften verbracht.

Hotels oder ähnliche Unterkünfte lagen mit 39 % an erster Stelle, während 25 % aller touristischen Übernachtungen innerhalb der EU in einem Haus, einer Villa oder einer Wohnung verbracht wurden und nur 7 % auf Campingplätzen.

Obwohl Kurzzeitmieten zu den am häufigsten von EU-Touristen genutzten Mietobjekten zählen, hat die Europäische Kommission eine baldige Gesetzgebung zu Kurzzeitmieten angekündigt, um der Wohnungskrise entgegenzuwirken.

Die EU hat Kurzzeitmietplattformen wie Airbnb, TripAdvisor und Expedia als Hauptursache für den Mangel an bezahlbarem Wohnraum in Europa identifiziert, hat jedoch nicht angegeben, inwieweit sie diese regulieren will.

Lokale Behörden haben an dieser Front mehr Macht als nationale Regierungen und haben in einigen Fällen bereits gehandelt.

Im Jahr 2024 unternahmen EU-Bürger 250 Millionen touristische Reisen mit mindestens einer Übernachtung zu Zielen in anderen EU-Ländern.

Knapp die Hälfte dieser Fahrten (44 %) nutzten das Kraftfahrzeug als primäres Fortbewegungsmittel.

Es folgten das Flugzeug mit 41 %, der Zug mit 7 % und der Bus mit 5 %.