Dieser neue Zug verkürzt die Reisezeit zwischen der usbekischen Hauptstadt und der Seidenstraßenstadt von 14 Stunden auf rund siebeneinhalb.
Wenn Sie schnell durch Ihre Erkundungsseite auf Instagram scrollen, werden Sie das Gefühl haben, dass alle gerade in die „Stans“ – Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Kasachstan und Usbekistan – reisen.
Auch die Daten belegen dies: Das neueste Reisebarometer von UN Tourism nennt Usbekistan als eines der am schnellsten wachsenden Reiseziele weltweit, mit einem Anstieg der Besucherzahlen um 14 % im Vergleich zum Vorjahr im Jahr 2025.
Als wichtiger Teil der Seidenstraße besuchen Touristen, die in das zentralasiatische Land reisen, vorrangig wichtige antike Städte wie Samarkand, Buchara und Chiwa – und letztere erhält jetzt eine Hochgeschwindigkeitsbahnverbindung von der Hauptstadt Taschkent.
Der neue Zug, der über VIP-, Business- und Economy-Klassen verfügt und am 2. Mai in Betrieb gehen soll, wird die Fahrzeit zwischen Taschkent und Chiwa von 14 Stunden auf etwa siebeneinhalb Stunden verkürzen.
Erwägen Sie eine Reise nach Chiwa? Hier erfahren Sie, was Sie sehen und unternehmen können.
Dinge zu sehen und zu tun in Chiwa
Man geht davon aus, dass Chiwa etwa 2.500 Jahre alt ist und einst als letzte Raststätte für Karawanen diente, bevor diese durch die Wüste in den Iran zogen.
Itchan Kala, die ummauerte Innenstadt, wurde 1990 zum ersten UNESCO-Weltkulturerbe Zentralasiens erklärt.
Besucher können mehr als 50 antike Denkmäler innerhalb seiner Mauern erkunden, darunter die Juma-Moschee, die in ihrer Gestaltung einzigartig in Zentralasien ist und über einen überdachten Innenhof verfügt, um dem Wetter standzuhalten, die Zitadelle Konya Ark und das Pahlavon Mahmud-Mausoleum mit seinen spektakulären blauen Kacheln. Für einen Blick über die ummauerte Stadt können Sie auch das Minarett der Islamkhodja-Medresse besteigen.
Der Handel war das Herzstück der Seidenstraße, und am Osttor von Itchan Kala finden Sie den modernen Basar, auf dem Sie traditionelle usbekische Gerichte und Süßigkeiten probieren und touristischen Nippes kaufen können.
Ein weiterer Ort außerhalb der Stadtmauern, der einen Besuch wert ist, ist der Nurullaboy-Palast, ein wunderschönes Gebäude aus dem Jahr 1912, das den lokalen Architekturstil mit dem des kaiserlichen Russlands verbindet.