KI, Drohnen, Cyber-Tools. Die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten zeigen, dass moderne Konflikte auf softwaregesteuerten Systemen basieren, die in Wochen und nicht in Jahren entwickelt wurden. Kann das AGILE-Programm der EU schnell genug skaliert werden, um Schritt zu halten?
Neue Technologien entwickeln sich schneller, als sie gekauft und eingesetzt werden können, sodass viele bereits veraltet sind, bevor sie überhaupt genutzt werden.
Gleichzeitig treiben kleinere und agilere Unternehmen einen Großteil der Innovationen voran, haben aber oft keinen Zugang zu den langsamen und komplexen EU-Förderprogrammen: Das europäische System ist stark in der langfristigen Forschung und großen gemeinsamen Projekten, aber es fehlen Werkzeuge für schnelle, flexible Innovationen. Dadurch entsteht eine Lücke zwischen der Entwicklung neuer Technologien und ihrem tatsächlichen Einsatz in realen Situationen.
Die EU möchte ihren Verteidigungsansatz anpassen, um mit diesem neuen Innovationstempo Schritt zu halten. Teil dieser Bemühungen ist ein Vorschlag namens AGILE, ein neues Förderprogramm zur Beschleunigung der Entwicklung und des Einsatzes innovativer Verteidigungstechnologien. Ziel ist es, verteidigungsorientierte Startups und KMU zu finanzieren, um neue reale militärische Lösungen schneller als herkömmliche EU-Programme zu unterstützen.
Kann die EU schneller auf neue Bedrohungen reagieren und mit dem Tempo der modernen Kriegsführung mithalten? Unsere Umfrage ist anonym und dauert nur wenige Sekunden. Die Ergebnisse werden in der gesamten EU präsentiert. Die XL-Berichterstattung – in Videos, Artikeln und Newslettern – wird unsere Berichterstattung mitgestalten, während wir untersuchen, wie Europa seinen Platz im Zeitalter der künstlichen Intelligenz sichern kann.