Tödlicher Brand in chinesischer Schuhfabrik führt zu Anordnung von Xi Jinping zur vollständigen Untersuchung. China untersucht einen Brand, bei dem am 9. Juli in einer Schuhfabrik in Jinjiang, Provinz Fujian, 28 Menschen ums Leben kamen. 07.10.2026

Der Brand brach in einer Fabrik der Huiteng Shoe Company in der Stadt aus, einem wichtigen Produktionszentrum, das oft als Chinas Schuhhauptstadt bezeichnet wird. Der staatliche Sender CCTV sagte, Feuerwehrleute hätten die Flammen nach etwa vier Stunden unter Kontrolle gebracht.

Präsident Xi Jinping ordnete umfassende Rettungsmaßnahmen an, forderte eine rasche Untersuchung und wies die Behörden an, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, wenn sich Sicherheitsmängel bestätigen.

Die Rettungskräfte waren mit 183 Feuerwehrleuten und 35 Fahrzeugen vor Ort. Die Rettungseinsätze wurden dadurch erschwert, dass in den Treppenhäusern große Mengen Schuhmaterial gestapelt waren, was den Zugang zu den oberen Stockwerken des Gebäudes verlangsamte.

Die Ursache des Feuers ist noch nicht geklärt und die Beamten haben nicht bestätigt, ob weitere Personen verletzt wurden. Die Katastrophe gehört zu den tödlichsten Industriebränden, die in den letzten Jahren in China gemeldet wurden, und wird voraussichtlich zu einer erneuten Überprüfung der Brandschutznormen am Arbeitsplatz führen.