Yamal antwortet auf Rajoys Les Bleus-Kolumne: „Fußball sollte die Gesellschaft vereinen“

Spaniens ehemaliger Ministerpräsident nutzte eine Fernsehdebatte, um die Herkunft mehrerer französischer Spieler bei der Weltmeisterschaft 2026 in Frage zu stellen. Vor dem Halbfinale darauf angesprochen, wich Lamine Yamal dem Streit aus und pries den Fußball als Vorbild für Integration.

Die Kolumne, die Mariano Rajoy für „El Debate“ nach jedem Spiel der spanischen Nationalmannschaft schreibt, sorgt auch mehrere Tage nach ihrer Veröffentlichung immer noch für Aufsehen. In seinem neuesten Stück spricht der ehemalige Premierminister lobte die Leistung der Mannschaft von Luis de la Fuente gegen Belgien, schrieb aber auch ein paar Zeilen, die am Ende mehr Gewicht hatten als seine Fußballanalyse.

Der Streit verschärfte sich Als der frühere Anführer seine Aufmerksamkeit auf die französische Nationalmannschaft und den Hintergrund eines Teils ihres Kaders richtete, beschrieb er diese als auf allerhöchstem Niveau, aber „ohne französische Spieler“, während er gleichzeitig voraussagte, dass sie ein „furchterregender“ Gegner sein würden für Spanien.

Sein Kommentar wurde nicht nur verbreitet In den spanischen Medien war dies weit verbreitet, aber es hat auch die Grenze überschritten: In Frankreich hat es sogar eine Reaktion von Emmanuel Macrons eigener Regierung ausgelöst.

Yamal geht dem Thema aus dem Weg: „Ich glaube nicht, dass dafür Platz ist“

Die Kontroverse erreichte die Pressekonferenz am Dienstag vor dem Halbfinale zwischen Frankreich und Spanien, als ein Journalist einer lokalen Zeitung die Frage an Lamine Yamal richtete und ihn daran erinnerte, dass er ein Spieler unterschiedlicher Herkunft innerhalb der spanischen Mannschaft seiEr kennt diese Debatte gut.

Der Stürmer von Rocafonda wich der Frage nicht aus, ging aber der Kontroverse aus dem Weg. Er argumentierte, dass das Spiel am Mittwoch „eines der schönsten sein wird, die man bei einer Weltmeisterschaft spielen kann“ und betonte die gesellschaftliche Rolle des Fußballs als Instrument der IntegrationAls Beispiele hierfür nennt er Spanien und Frankreich. Er sagte, er ziehe es vor, Rajoys Äußerungen nicht zu kommentieren.