Das US-Militär startete Anfang September die Operation „Southern Spear“, wobei Präsident Donald Trump argumentierte, Washington befinde sich faktisch im Krieg mit von Lateinamerika aus operierenden Drogenkartellen.
Das US-Militär sagte am Montag, es habe einen Angriff auf ein mutmaßliches Drogenhandelsschiff im Pazifik durchgeführt, bei dem zwei Menschen getötet wurden.
Das US-Südkommando (SOUTHCOM) sagte in einem Beitrag auf
„Bestätigte Geheimdienstinformationen ergaben, dass das Schiff aktiv am Drogenhandel beteiligt war“, hieß es weiter.
„Diese Operation ist eine klare und entscheidende Erinnerung daran, dass SOUTHCOM den Kampf direkt zu den Kartellen trägt“, sagte SOUTHCOM.
Körniges Schwarz-Weiß-Videomaterial, das den Beitrag begleitete, zeigte ein Boot, das sich vor einer großen Explosion durch das Wasser bewegte.
Das US-Militär startete Anfang September die Operation „Southern Spear“, wobei Präsident Donald Trump argumentierte, Washington befinde sich faktisch im Krieg mit von Lateinamerika aus operierenden Drogenkartellen.
Einer Bilanz der Nachrichtenagentur AFP zufolge sind seitdem bei Angriffen im Ostpazifik und in der Karibik mehr als 200 Menschen getötet worden.
Die Trump-Regierung hat keine schlüssigen Beweise dafür vorgelegt, dass die von ihr angegriffenen Schiffe in den Drogenhandel verwickelt sind.
Rechtsexperten und Menschenrechtsgruppen gehen davon aus, dass es sich bei den Streiks um außergerichtliche Tötungen handeln könnte.