Ein Erdbeben der Stärke 5,1 erschüttert Kolumbien und erzwingt Evakuierungen in Bogotá und Bucaramanga

Nach Angaben des kolumbianischen geologischen Dienstes ereignete sich das Beben am Mittwoch gegen 11:45 Uhr Ortszeit. Das Epizentrum lag in Los Santos im kolumbianischen Departement Santander.

Ein Erdbeben der Stärke 5,1 erschütterte Kolumbien am Mittwoch und verursachte Erschütterungen in mehreren Gebieten im Zentrum und Nordosten des Landes, darunter auch in der Hauptstadt Bogotá.

Das Beben ereignete sich nur 16 Tage nach einem schweren Beben der Stärke 7,4, das das Land erschütterte und mehr als 300 Menschen das Leben kostete.

In einem vorläufigen Bericht wurde das neue Beben mit einer Stärke von 5,4 auf der Richterskala und einer Tiefe von 140 Kilometern gemessen. Revidierte Zahlen des Colombian Geological Survey (SGC) gehen jedoch von einer Stärke von 5,1 und einer Tiefe von 149 Kilometern aus.

Nach Angaben des SGC ereignete sich das Beben am Mittwoch gegen 11:45 Uhr Ortszeit mit dem Epizentrum in Los Santos im kolumbianischen Departement Santander.

Das Beben war in der gesamten Region zu spüren, unter anderem in Bucaramanga, Piedecuesta und Floridablanca sowie in Bogotá.

In der Hauptstadt ertönte Alarm und mehrere Gebäude wurden evakuiert, während auch in Bucaramanga präventive Evakuierungen angeordnet wurden.

Die Behörden haben bisher keine Opfer oder Schäden durch das Beben gemeldet.