China: Video zeigt Schlammlawine im Hafen von Gyirong Am 26. August kam es zu einer Sturzflut über den Hafen von Gyirong in China, nachdem das nahegelegene Nepal von einer schweren Katastrophe heimgesucht wurde. Aufnahmen zeigen, wie Schlamm und Schutt den Grenzhandelsknotenpunkt verschlingen. 27.08.2026

In chinesischen sozialen Medien veröffentlichte Überwachungsaufnahmen zeigen, wie eine Wand aus Schlamm und Trümmern auf den Hafen zuströmt, während Menschen rennen, während geparkte Fahrzeuge von Überschwemmungen umgeben sind.

Der chinesische Staatssender CCTV sagte, die Katastrophe auf nepalesischer Seite habe große Opfer gefordert und Menschen im Hafen vermisst. Das Filmmaterial, das später von chinesischen Plattformen entfernt wurde, wurde von AFP anhand von Satelliten- und Streetview-Daten überprüft.

Zu der Überschwemmung kam es, als Rettungsteams nach einer Katastrophe entlang der Grenze in ganz Nepal und Tibet suchten. Am 27. August teilten die nepalesischen Behörden mit, dass mindestens 270 Menschen gestorben seien und 823 weiterhin vermisst seien, darunter 517 ausländische Touristen. Auf chinesischer Seite meldeten staatliche Medien drei Tote und 558 Vermisste in Gyirong, darunter 260 Ausländer.

Nach Angaben des US Geological Survey wurde die Katastrophe durch einen Gletscherkollaps verursacht, der einen gewaltigen Murgang auslöste, und nicht durch das ursprünglich gemeldete Erdbeben der Stärke 4,4. Fast 800 chinesische Rettungskräfte waren in Tibet im Einsatz, während die Behörden davor warnten, dass weitere Überschwemmungen möglich seien.