Der Distrikt Nuwakot in Zentralnepal ist mit weitreichenden Zerstörungen konfrontiert, nachdem am 26. August katastrophale Sturzfluten und Erdrutsche über die Region hinwegfegten, nachdem es einen Tag zuvor nahe der Grenze zwischen Nepal und Tibet zu einem Gletscherkollaps gekommen war.
Gemeinden entlang des Einzugsgebiets des Trishuli-Flusses, darunter Bidur, Devighat und Trishuli Bazaar, wurden von Schlamm- und Trümmerströmen heimgesucht. Bilder aus der Gegend zeigen teilweise verschüttete Gebäude, im Schlamm versunkene Fahrzeuge und schwer beschädigte wichtige Infrastrukturen.
Nuwakot gehört neben dem benachbarten Rasuwa zu den am stärksten betroffenen Bezirken. Hunderte Einwohner, Touristen und Sicherheitspersonal werden noch immer vermisst, während die Rettungsaktionen fortgesetzt werden.
Die nepalesische Armee hat MI-17-Hubschrauber eingesetzt, um einen Notfall-Lufttransportkorridor zum Bezirkskrankenhaus in Trishuli einzurichten, der die Evakuierung schwerverletzter Überlebender ermöglicht und Such- und Rettungsteams in abgelegenen Gebieten unterstützt.
Die Behörden haben Gemeinden entlang der Flüsse Trishuli und Narayani in höchste Alarmbereitschaft versetzt, da instabile Trümmer flussaufwärts das Risiko weiterer Überschwemmungen und Erdrutsche erhöhen. Mehrere Brücken und wichtige Straßen, die Nuwakot mit benachbarten Bezirken und Kathmandu verbinden, wurden ebenfalls weggeschwemmt oder schwer beschädigt.