Reaktor 1 wurde erstmals 1969 und Reaktor 2 1971 in Betrieb genommen und ist damit eines der ältesten Kernkraftwerke der Welt.
Das Kernkraftwerk Beznau in der Schweiz, das in den letzten zwei Monaten wegen sommerlicher Hitzewellen mehrfach abgeschaltet wurde, ist wieder voll in Betrieb, teilte der Schweizer Energiekonzern Axpo am Freitag mit.
Axpo sagte, der zweite Reaktor im Kraftwerk Beznau in der Nordschweiz, dem ältesten noch in Betrieb befindlichen Kernkraftwerk Europas, sei am Donnerstag wieder ans Netz gegangen.
Die Hitzewellen in Europa ließen die Temperaturen in der Aare, die der Standort zur Kühlung nutzt, in die Höhe schnellen.
Reaktor 1 ist seit dem 21. August wieder in Betrieb und Axpo teilte mit, dass sie nun den anderen wieder ans Netz angeschlossen habe, der nun „sukzessive wieder in den Leistungsbetrieb übergeht und voraussichtlich in etwa zwei Tagen seine volle Kapazität erreichen wird“.
Reaktor 2 wurde am 4. August zur Betankung außer Betrieb genommen, wobei 20 der 121 Brennelemente im Reaktorkern ausgetauscht wurden.
Aufgrund der ungewöhnlich hohen Temperaturen in der Aare, die fast die Hälfte der Schweiz durchfließt und in den Rhein mündet, war die Anlage im Juni und erneut im Juli stillgelegt worden.
Mehrere europäische Kernkraftwerke mussten wegen sommerlicher Hitzewellen ihre Leistung drosseln oder vorübergehend schließen.
Die Kernenergie macht etwas mehr als ein Drittel der Schweizer Stromproduktion aus.
Das Land verfügt über vier in die Jahre gekommene Kernreaktoren, darunter die beiden in Beznau, die rund ein Zehntel des Schweizer Strombedarfs produzieren.
Reaktor 1 wurde erstmals 1969 und Reaktor 2 1971 in Betrieb genommen und ist damit eines der ältesten Kernkraftwerke der Welt.