Die EU -Gesundheitsagenda wird in der Adresse von der Leyens global

Ist Ursula von der Leyens Sprache, die eine neue Richtung für die Agenda der EU -Gesundheitspolitik signalisiert?

Seit der Covid-19-Pandemie war der Zustand der Europäischen Union ein entscheidender Moment für die Agenda der EU-Gesundheitspolitik.

Die diesjährige Ausgabe scheint eine weitere Verschiebung zu markieren, da die Gesundheitspolitik mit einem klaren globalen Schwerpunkt in einer auffallend anderen Richtung geführt hat.

Von der Leyen positionierte die EU als führend auf der Weltbühne, als andere – nicht die Vereinigten Staaten – zurück treten.

„Die Welt sucht nach Europa – und Europa ist bereit zu führen“, sagte von der Leyen gegenüber MEPS.

Eine der größten Überraschungen war ihre Ankündigung einer Global Health Resilience Initiative, die sie als Flaggschiff -Bemühungen um die Rolle der EU bei der Gestaltung der globalen Gesundheit einführte.

In der Initiative selbst wurden jedoch noch keine Details angegeben.

Der Zeitpunkt der Ankündigung ist jedoch von Bedeutung: Die USA unter Donald Trump und anderen globalen Akteuren sind derzeit in der internationalen Gesundheitspolitik weniger aktiv und lassen die EU möglicherweise den Raum, um die Einflusslücke zu schließen.

Sie schlüpfte auch persönlich an: „Als Arzt durch Ausbildung bin ich entsetzt über die Desinformation, die den globalen Fortschritt bei allem von Masern bis Polio bedroht“ und warnte, dass „wir uns am Rande – oder sogar zu Beginn – einer anderen globalen Gesundheitskrise befinden.“

Krankheiten, die einst unter Kontrolle betrachtet wurden, geben ein Comeback.

Masern, die zuvor in Regionen wie den Vereinigten Staaten eliminiert wurden, haben Rekordausbrüche.

Im Jahr 2025 führte ein großer Ausbruch in Texas zu Hunderten von Fällen und mehreren Todesfällen. Mumps tritt ebenfalls auf, häufig zusammen mit Masern, insbesondere in Gemeinden mit sinkenden Immunisierungsraten.

Keuchterhustenfälle sind ebenfalls spitzen, insbesondere in den USA, wo sowohl Kinder als auch Erwachsene betroffen sind.

Schätzungsweise 15,7 Millionen Kinder weltweit hatten laut einer kürzlich durchgeführten Studie des Lancet im Jahr 2023 keine routinemäßigen Impfungen erhalten.

Von der Leyen argumentierte, dass diese Realität die Notwendigkeit der stärkeren Rolle Europas bei der globalen Gesundheitsführung unterstreicht.

Dies ist nicht der erste Schritt der EU in diese Richtung. Im November 2022 verabschiedete die Kommission die EU Global Health Strategy und machte Gesundheit zu einer zentralen Säule der externen Politik des BLOC und machte sie an die globale Gateway -Initiative, um Partnerschaften zu fördern, die auf der gemeinsamen Verantwortung basieren.

Von der Leyens Rede schlägt nicht nur ein erneuertes Interesse, sondern auch einen Ehrgeiz für die EU, eine Führungsposition in der globalen Gesundheit zu übernehmen, insbesondere als US -Engagement.

Dennoch bleiben Herausforderungen.

Das EU -Gesundheitsbudget war in letzter Zeit ein heißes Thema, da die jüngsten Entwicklungen angedeutet haben, dass die öffentliche Gesundheit in den Hintergrund tritt.

Im vergangenen Jahr hat es 1 Milliarde Euro zur Unterstützung der Ukraine und in jüngerer Zeit den Kontroversenkreis um den Verlust der Finanzierung der europäischen Gesundheitszivilgesellschaft verlor.

„Eine globale Führungsrolle kann nur erfolgreich angenommen werden, wenn die internen Kapazitäten der EU gleichzeitig gestärkt werden. Dies erfordert gezielte Investitionen in Gesundheitsförderung und Prävention, Schutz, Bereitschaft und Reaktion auf grenzüberschreitende Gesundheitsbedrohungen besseren Zugang zu Medikamenten und die Ausweitung der digitalen Gesundheitsdienste.“ MEP Tiemo Wölken (Deutschland/S & D) sagte zu The European Circle.

Ob die EU ihre globalen Ambitionen mit den notwendigen Ressourcen übereinstimmen kann, bleibt eine offene Frage – aber von der Rede von der Leyens macht eines klar: Europa beabsichtigt, an der Spitze der nächsten Phase der globalen Gesundheit an vorderster Front zu stehen.