Die Expo 2025 endet mit einem globalen Dialog über Leben und Nachhaltigkeit

Die Expo 2025 Osaka, Kansai, Japan endete mit einem abschließenden Dialog über Nachhaltigkeit und Innovation. Während der gesamten Veranstaltung boten die Themenwochen den verschiedenen Teilen der Gesellschaft eine Plattform zum Gedankenaustausch über die Gestaltung einer besseren Zukunft.

Die sechsmonatige Laufzeit der Expo 2025 Osaka, Kansai, Japan, endete mit den letzten beiden Themenwochen mit dem Titel „Die Zukunft der Erde und der biologischen Vielfalt“ und „SDGs + Beyond Future Society for Life“, in denen der Planet und seine Menschen im Mittelpunkt standen.

Der thematische Projektproduzent Kawamori Shoji entwarf den Live Earth Journey Pavilion, in dem Besucher durch verschiedene Realitäten reisen konnten, um zu überdenken, wo Menschen in unser Ökosystem passen.

„Ich habe dieses Werk in der Hoffnung geschaffen, zu vermitteln, dass es viele Lebewesen gibt, die wir normalerweise in einer Stadt nicht sehen, und dass wir mit ihnen zusammenleben“, sagte er.

Während der Woche der Zukunft der Erde und der biologischen Vielfalt betonte Matteo Ward, CEO und Mitbegründer von WRÅD, dass es „keine einzelne Marke, Technologie oder Gesetzgebung“ gebe, um die Probleme der Branche zu lösen, sondern dass ein ganzheitlicher Ansatz erforderlich sei. Inklusive Technologie stand im Mittelpunkt, als das japanische Unternehmen Raise the Flag Co., Ltd. unter der Leitung von Regisseur Takeshi Nakamura ein KI-gestütztes Headset vorstellte, das Sehbehinderten helfen soll, die Welt zu „sehen“.

In den Podiumsdiskussionen kamen ehemalige und aktuelle Organisatoren zusammen, darunter Dr. Tarek Oliveira Shayya, ehemaliger Executive Vice-Chairman der Expo 2020 Dubai.

Auch Dimitri Kerkentzes, Generalsekretär des Bureau International des Expositions, betonte, dass Themenwochen mittlerweile ein „Leitprinzip“ von Weltausstellungen seien. Die Veranstaltung endete mit einer Erklärung unter dem Motto „Einheit in Vielfalt“, in der die Rolle der Messe als globales Forum für Dialog, Zusammenarbeit und Veränderung bekräftigt wurde.