Superhelden mit Fransen und magischen Schwertern, Sträflinge auf Rache und Ausstellungen, die für strahlende Augen sorgen – das steht diese Woche auf unserem Kulturprogramm.
Wenn Sie aufgrund der jüngsten Hitzewelle nichts anderes tun konnten, als Eis zu schmelzen, zu stöhnen und zu essen, hoffen wir, dass diese neue Reihe von Vorschlägen Sie wieder nach draußen locken kann – oder in einen klimatisierten Veranstaltungsort.
Von Ausstellungen anlässlich des 100. Geburtstags von Marlyn Monroe bis hin zu Superhelden der 80er-Jahre, die auf der großen Leinwand zu sehen sind, finden Sie hier, was Sie diese Woche sehen, unternehmen und hören können.
Ausstellungen
Die Sonne und der Mond: Vom Himmlischen inspirierte Kunst
Wann: 5. Juni – 8. September 2026
Wo: Saatchi Gallery (London, Großbritannien)
Im Laufe der Geschichte haben die Menschen immer auf den Mond und die Sterne geschaut, um Führung, Bedeutung und Inspiration zu finden. Insbesondere die himmlische Kunst repräsentiert kulturelle Traditionen und spirituelle Überzeugungen, die auch heute noch Generationen mit ästhetischer Magie faszinieren. Die Saatchi Gallery feiert dies mit einer umfangreichen neuen Ausstellung, die sich über neun Räume erstreckt und sich in einem 24-Stunden-Zyklus entfaltet, der die Besucher vom Morgengrauen bis zum Tageslicht führt. Neben der Besichtigung bedeutender Skulpturen und Installationen werden Sie von einem Sinneserlebnis umgeben sein, das Sie zum Mond und zurück führt. Erfahren Sie hier mehr.
Marilyn Monroe
Wann: Bis 26. Juli 2026
Wo: La Cinémathèque française (Paris, Frankreich)
Dieses Jahr finden mehrere Ausstellungen zu Ehren der berühmtesten blonden Sexbombe Hollywoods statt, die diesen Monat vor 100 Jahren geboren wurde. Monroe, die vor allem für ihren Glamour und ihre Schönheit bekannt war, war auch eine unglaublich talentierte Künstlerin und intelligente Person, die wusste, wie sie sich den Maßstäben der Zeit anpassen konnte – darunter aber enorm litt. La Cinémathèque française blickt über die oberflächlichen Ikonografien der Schauspielerin hinaus und vertieft sich stattdessen in die Nuancen ihrer Karriere und ihres komplexen Innenlebens. Erfahren Sie hier mehr.
Bonus-Highlight: Der argentinische Konzeptkünstler Leandro Erlich und seine schwindelerregenden optischen Täuschungen werden im Grand Palais in Paris gefeiert.
Filme
Meister des Universums
Wo: Kinos
Wann: 5. Juni
Nach dem Erfolg von Barbie war es nur eine Frage der Zeit, bis das Mattel Cinematic Universe schreien sah: „Bei der Macht von Grayskull … ich habe die Macht!“
„Masters of the Universe“ bringt das Mega-Franchise, das vor allem für seine herrlich kitschigen 80er-Jahre-Zeichentrickserien bekannt ist, zurück auf die große Leinwand. Nachdem er auf seinen Heimatplaneten Eternia zurückgebeamt wurde, kämpft Prinz Adam (Nicholas Galitzine) – ein magischer, schwertschwingender Superheld, auch bekannt als He-Man – gegen die böse Herrschaft eines frechen Skeletor (Jared Leto). Hoffen wir nur, dass die Besetzung des letzteren nicht den Untergang bedeutet …
Bonus-Highlight: Gruseliger Film war eines der größten Parodie-Film-Franchises der 2000er Jahre, aber wie wird sich sein Humor im Jahr 2026 auswirken? Wir werden es bald erfahren, denn der sechste Teil kommt am 5. Juni in die Kinos.
Fernsehserie
Kap-Angst
Wo: Apple TV+
Wann: 5. Juni
Basierend auf dem gleichnamigen Film von 1962 (aus dem später der Film von 1991 mit Robert De Niro wurde) wird in „Cape Fear“ die Geschichte des rachsüchtigen Sträflings Max Cady zu einer Miniserie erweitert. Im Mittelpunkt der Handlung steht das Anwaltsehepaar Anna (Amy Adams) und Tom Bowden (Patrick Wilson), die beide dazu beigetragen haben, Cady (Javier Bardem) wegzusperren. Während es zu einer Katz-und-Maus-Verfolgungsjagd kommt, steigt die Spannung und Ehegeheimnisse kommen ans Licht in diesem düsteren und verdrehten Psychothriller, der Sie garantiert fesseln wird.
Bonus-Highlight: Für eine unbeschwerte Fortsetzung des oben Gesagten ist die zweite Staffel von Tina Feys Freundschaftskomödie „Die vier Jahreszeiten“ jetzt auf Netflix erhältlich.
Musik
Death Cab für Cutie: Ich habe dir einen Turm gebaut
Wann: 5. Juni
Death Cab war einer der prägenden Sounds des Indie-/Alternative-Rock, der in den 2000er Jahren Radios und MySpace-Seiten eroberte. Die von Leadsänger Ben Gibbard gegründete fünfköpfige Gruppe hat in den letzten 28 Jahren zehn Studioalben veröffentlicht, ihr letztes – „Asphalt Meadows“ – erschien vor vier Jahren. Obwohl es sich nicht um eine große Pause handelt, kam es einigen Millennial-Emos wie ein ganzes Leben vor. Zum Glück verspricht „I Built You a Tower“ so emotional intensiv wie eh und je zu sein und sich mit Themen wie Trauma, Trauer und dem Umgang mit Wachstum durch Schmerz auseinanderzusetzen. Dimmen Sie das Licht und tupfen Sie Ihre Augen ab – wir folgen Ihnen in die Dunkelheit.
Bonus-Highlight: Der amerikanische Popstar Lizzo ist mit noch mehr klanglichem Frech für ihr fünftes Studioalbum „Bitch“ zurück. Es erscheint am 5. Juni – gerade rechtzeitig, um alle Unsicherheiten vor dem Sommer hinter sich zu lassen.