In der nordöstlichen italienischen Region Gorizia wurde die Leiche eines Erdrutschopfers geborgen

Die Leiche einer 83-Jährigen wurde am späten Montag von den Behörden geborgen, nachdem ein durch heftige Regenfälle ausgelöster Erdrutsch ihr Haus in der nordöstlichen Region Gorizia in Italien zum Einsturz gebracht hatte.

Die Leiche des zweiten Opfers eines Erdrutschs, der in der Nacht zum Montag die nordöstliche Region Görz in Italien erschütterte, wurde von Rettern geborgen.

Der italienische Rettungsdienst hat am späten Montag die Leiche der 83-jährigen Guerrina Skocaj gefunden. Ihr Haus stürzte aufgrund heftiger Regenfälle ein, die heftige Regengüsse auslösten, die Überschwemmungen verursachten und sie darin einschlossen.

Nach Angaben der italienischen Feuerwehr starb auch Skocajs 32-jähriger Nachbar Quirin Kuhnert, der ursprünglich aus Bayern stammte, als er versuchte, Skocaj zu retten, dessen Haus im Schlamm versunken war.

Der Einsatz wurde am frühen Montag von der örtlichen Feuerwehr durchgeführt. Wegen widriger Wetterbedingungen musste die Veranstaltung mehrere Stunden lang unterbrochen werden, wodurch weitere Erdrutsche und Regenfälle drohten.

Nach Angaben der Beamten hatte Kuhnert sein Haus verlassen, um seine Nachbarin zu alarmieren, wurde aber beim Versuch, ihr zu helfen, von der Erdrutsche mitgerissen.

Die örtlichen Behörden bestätigten am Dienstag, dass keine weiteren Personen vermisst werden.

Etwa 300 Menschen wurden durch die Überschwemmung des Flusses Torre in Romans d’Isonzo vertrieben und vorübergehend in städtische Einrichtungen, darunter Turnhallen, untergebracht. Italienische Katastrophenschutzeinheiten arbeiten außerdem daran, zusätzliche Notunterkünfte einzurichten, um Bewohner der betroffenen Regionen unterzubringen.

Beamte warnen die Bewohner von Gebieten, die weiterhin als Gefahrenzonen gelten, weiterhin Vorsicht walten zu lassen und Sicherheitsanweisungen und Vorsichtsmaßnahmen zu beachten.

Die Bewohner der Region Friaul-Julisch Venetien befinden sich weiterhin in der Alarmstufe Orange, einer der höchsten Gefahrenstufen, was auf ein hohes Risiko wetterbedingter Unfälle und Schäden hinweist, da weiterhin starke Regenfälle anhalten.

Auch in 11 weiteren Regionen gilt eine gelbe Wetterwarnung, darunter Kalabrien, Molise, Emilia-Romagna, Toskana, Latium, Abruzzen, Apulien, Kampanien, Basilikata, Sizilien und die oberen Gebiete von Friaul-Julisch Venetien.