Räuber überwältigen Wache und stehlen Dutzende antiker Goldmünzen aus Schweizer Museum

Der Geldwert der bei dem Überfall am Dienstag gestohlenen Münzen wurde nicht sofort bekannt gegeben, die Polizei sagte jedoch, sie hätten „archäologischen Wert“.

In der Schweiz sind die Behörden auf der Suche nach zwei Räubern, die in einem Museum aus der Römerzeit in Lausanne einen Wachmann überwältigten, eine Vitrine einschlugen und Dutzende darin ausgestellte Goldmünzen erbeuteten.

Die Stadtpolizei sagte, die Verdächtigen hätten Tickets gekauft und gewartet, bis andere Besucher kurz vor Ladenschluss gegangen seien, bevor sie den Wachmann angriffen und festhielten und dann die Vitrine zerschlugen.

Der Geldwert der bei dem Überfall am Dienstag gestohlenen Münzen wurde nicht sofort bekannt gegeben, die Polizei sagte jedoch, sie hätten „archäologischen Wert“.

Der Diebstahl erfolgt zu einer Zeit, in der die Goldpreise auf den Weltmärkten in die Höhe geschnellt sind und ein aufsehenerregender Juwelenraub im Louvre in Paris Schwachstellen und Sicherheitslücken in Museen aufgedeckt hat.

Beamte sagten, der Mitarbeiter des Museums in Lausanne, ein 64-jähriger Schweizer Staatsbürger, sei von Ermittlern befragt worden und sei bei dem Vorfall nicht verletzt worden.

Die Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Beamte der Stadt Lausanne reichten Klage wegen Schäden am Museum ein und auch die Regionalregierung, Eigentümerin der Goldmünzen, kündigte an, Strafanzeige erstatten zu wollen.