Ein großer Ölterminal in der russischen Hafenstadt Noworossijsk in der Region Krasnodar stellte nach ukrainischen Angriffen vorübergehend den Betrieb ein, der etwa 2 % der weltweiten Exporte ausmacht.
Laut mehreren russischen Beamten und Telegram-Kanälen stellt Russland nach einem ukrainischen Angriff auf eine seiner wichtigsten Anlagen in seiner südwestlichen Hafenstadt Noworossijsk in der Region Krasnodar am Freitag vorübergehend etwa 2 % seiner weltweiten Öllieferungen ein.
Der Angriff, der das Ölterminal Sheskharis traf und Brände auslöste, diente nach Angaben von Beamten als Endpunkt für Pipelines. Laut Reuters unter Berufung auf Branchenquellen löste dies einen großen Brand am Standort aus, der inzwischen gelöscht ist, was dazu führte, dass der Export von 2,2 Millionen Barrel pro Tag eingestellt wurde.
Noworossijsk wurde wiederholt von ukrainischen Angriffen angegriffen, da es als wichtiger Knotenpunkt für Russlands Logistik- und Energieinfrastruktur im Schwarzen Meer fungiert.
Russische Ölraffinerien und petrochemische Anlagen werden von Kiew als legitime militärische Ziele angesehen, da sie zur Finanzierung des russischen Krieges gegen die Ukraine beitragen.
Das operative Hauptquartier der Region Krasnodar berichtete, dass das Ölterminal getroffen worden sei und mehrere Küstenanlagen beschädigt worden seien.
Berichten zufolge sei bei dem Massenangriff ein im Hafen liegendes Zivilschiff angefahren worden, wobei drei Besatzungsmitglieder verletzt worden seien, teilte die lokale Medienagentur RIA Novosti mit.
Andrii Kovalenko, Leiter des ukrainischen Zentrums zur Bekämpfung von Desinformation, äußerte sich in den sozialen Medien zu dem Vorfall. „Dies ist das Ölterminal in Noworossijsk nach dem Streik“, schrieb er auf Telegram. „Russland greift unterdessen Wohngebäude und die Energieinfrastruktur an.“
Unterdessen schrieb der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Anfang der Woche in den sozialen Medien
Der jüngste Angriff auf Noworossijsk erfolgte, als Russland in einem massiven Nachtangriff Wellen von Drohnen und Raketen auf Kiew abfeuerte, bei dem mindestens sechs Menschen getötet, 14 Menschen verletzt wurden und mehrere Wohngebäude in Brand gesteckt wurden.