Sánchez‘ politische Unruhen im Ring: Eine Regierung im „Überlebensmodus“?

Die politische Krise in Spanien geht über die Landesgrenzen hinaus: Der ehemalige spanische Außenminister José Manuel García-Margallo (PP) und José Zaragoza (PSC), derzeitiger Kongressabgeordneter, debattieren im Ring über die Instabilität der Regierung Sánchez und ihre Auswirkungen auf Europa.

In dieser Sonderausgabe aus dem Ateneo von Madrid – einer symbolträchtigen Institution im Herzen der spanischen Hauptstadt – begleiten uns der ehemalige Europaabgeordnete der Europäischen Volkspartei (EVP) und ehemalige spanische Außenminister, José Manuel García-Margallo, und der derzeitige Kongressabgeordnete der katalanischen Sozialistischen Partei, José Zaragoza.

Beide nehmen an einem hochrangigen politischen Showdown teil, bei dem die vielfältigen Fronten analysiert werden, mit denen die Regierung von Pedro Sánchez konfrontiert ist. Was passiert nun, nachdem Junts das Bündnis mit den Sozialisten gebrochen hat?

„Das schafft nur noch mehr Schwierigkeiten, woran wir bereits gewöhnt sind“, argumentierte Zaragoza und behauptete, dass die Regierung seit Beginn der Amtszeit in einem volatilen Szenario agieren müsse.

„Es handelt sich um einen absolut beispiellosen Fall“, betonte Margallo wiederum auf die Frage nach dem Prozess gegen den Generalstaatsanwalt, der beschuldigt wird, Daten über die Partnerin der Präsidentin der Autonomen Gemeinschaft Madrid, Isabel Díaz Ayuso, preisgegeben zu haben. Auf die Frage, ob Sánchez‘ Unterstützung für den Staatsanwalt legitim sei, erklärte der sozialistische Politiker: „Wenn der Premierminister Vertrauen in diese Person hat, ist es logisch, dass er dies ohne Zögern zum Ausdruck bringt.“

Der Ring wird von Amaia Echevarria moderiert, von Luis Albertos Altarejos und Nikos Michos produziert und von Zacharia Vigneron herausgegeben.