Xi Jinping drängt auf „umfassende Rettung“, nachdem bei der Explosion einer Kohlemine in China mindestens 82 Menschen ums Leben gekommen sind

Sechs Notfallrettungsteams mit 345 Mann seien mittlerweile zum Unfallort entsandt worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Samstag.

Der chinesische Präsident Xi Jinping hat die Einsatzkräfte aufgefordert, ihre Rettungsbemühungen zu verstärken, nachdem am Freitag bei einer Gasexplosion in einem Kohlebergwerk im Norden Chinas mindestens 82 Menschen ums Leben gekommen waren. Die Behörden revidierten eine frühere Zahl der Todesopfer, die bei 90 gelegen hatte.

Die Explosion ereignete sich gegen 19:30 Uhr im Untergrund der Kohlemine Liushenyu im Kreis Qinyuan, berichtete die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua.

Die Zahl der Todesopfer stieg am Samstag rapide an, zwei Menschen gelten Berichten zufolge noch immer als vermisst. Xinhua sagte, zu diesem Zeitpunkt seien 247 Arbeiter im Untergrund gewesen.

Laut Xinhua forderte Xi eine „umfassende Rettung der Vermissten und Behandlung der Verletzten“ sowie eine Untersuchung des Vorfalls.

Es fügte hinzu, dass eine Person, die für das an der Explosion beteiligte Unternehmen „verantwortlich“ sei, „im Einklang mit dem Gesetz unter Kontrolle gestellt“ worden sei.

Sechs Notfallrettungsteams mit 345 Mitarbeitern seien seitdem zum Unfallort entsandt worden, teilte die Verkaufsstelle am Samstag mit.