Die Türkei veranstaltet eine Beerdigungszeremonie für 20 Militärangehörige, die bei einem Flugzeugabsturz in Georgia getötet wurden

Die C-130-Militärfracht war auf dem Weg von Aserbaidschan zurück in die Türkei, als sie am Dienstag in der georgischen Gemeinde Sighnaghi nahe der aserbaidschanischen Grenze abstürzte.

Die Türkei hat am Freitag eine Trauerfeier für die 20 Militärangehörigen abgehalten, die Anfang dieser Woche bei einem Flugzeugabsturz in Georgien ums Leben kamen.

Familien, Beamte und Kameraden zollten vor den 20 mit der Nationalflagge geschmückten Särgen auf einem Luftwaffenstützpunkt in der Hauptstadt Ankara ihre Aufwartung.

Die Verstorbenen wurden später zur Beerdigung in ihre Heimatorte gebracht.

Die C-130-Militärfracht war auf dem Weg von Aserbaidschan zurück in die Türkei, als sie am Dienstag in der georgischen Gemeinde Sighnaghi nahe der aserbaidschanischen Grenze abstürzte.

Die Ursache des Absturzes wird noch untersucht. Die Türkei entsandte sofort ein Unfalluntersuchungsteam, um die Ursache des Absturzes zu ermitteln.

Die Flugdaten und Cockpit-Sprachdatenaufzeichnungsgeräte des Flugzeugs werden in Ankara untersucht, teilte das Verteidigungsministerium mit.

Das Ministerium teilte mit, dass sich beim Absturz des Flugzeugs keine Munition an Bord des Flugzeugs befunden habe.

Zu den Opfern gehörten Besatzungsmitglieder und Militärangehörige, die für die Wartung und Reparatur türkischer F-16-Jets verantwortlich waren, die nach Aserbaidschan geflogen waren, um an den Siegesfeierlichkeiten dieses Landes teilzunehmen.

Das Militär hat seine verbleibenden C-130-Militärfrachtflugzeuge vorsorglich bis zur technischen Inspektion vorübergehend am Boden bleiben lassen.

C-130-Flugzeuge werden von den türkischen Streitkräften häufig für den Transport von Personal und die Abwicklung logistischer Operationen eingesetzt.