Freiheit, Sicherheit und Selbstentfaltung: Die wichtigsten Solo-Reisetrends im Jahr 2026

Eine neue Umfrage zeigt, dass sich immer mehr britische Reisende für Solo-Abenteuer entscheiden, da sie Freiheit, mehr Selbstvertrauen und die Möglichkeit suchen, im Ausland Erfahrungen zu ihren eigenen Bedingungen zu sammeln.

Wie oft wurde das „Lass uns eine Reise planen!“ schon wiederholt. Die Nachricht landet im Gruppenchat Ihrer Freunde oder Familie, nur für ein längeres Hin und Her über Termine, Reiseziele und Budgets endet, ohne dass jemand tatsächlich irgendwohin reist.

Laut einer neuen globalen Umfrage könnte ein Alleinflug die Lösung sein.

In der Umfrage „Solo Travel Trends 2026: The Year of Traveling Alone with Purpose“ von Opodo wurden 9.000 Reisende, darunter 2.000 aus Großbritannien, gefragt, was sie dazu treibt, die Reise alleine ins Ausland zu unternehmen.

Unter den Alleinreisenden im Vereinigten Königreich war „Freiheit“ ihre größte Motivation: 32 % gaben an, dass dies ihr Hauptgrund dafür sei, alleine zu reisen.

Laut der Studie genießen sie die Möglichkeit, ihre Tage im Ausland nach ihren eigenen Interessen und in ihrem eigenen Tempo zu gestalten. Dadurch können sie jede Reise von Anfang an mitgestalten.

Einen Anstieg dieser Motivation stellte Opodo auch bei jungen Reisenden im Alter von 25 bis 34 Jahren fest: 47 % nannten Freiheit als Hauptgrund für Alleinreisen. Dies ist ein Anstieg gegenüber 35 % in einer ähnlichen Umfrage aus dem Jahr 2023. „Diese Veränderung verleiht dem Trend seine Energie“, sagte Opodo.

Sicherheit als Teil des Abenteuers

Die Umfrage ergab, dass Sicherheit eine große Rolle dabei spielt, wie Alleinreisende für ihre Reise packen.

Bis zu 40 % der britischen Reisenden gaben an, dass sie beim Alleinpacken Wert auf Sicherheitsartikel legen. Dazu gehört das Mitbringen von Erste-Hilfe-Materialien, Behältern zur sicheren Aufbewahrung des Bargelds sowie das griffbereite Halten von Notfall-Kontaktdaten.

Weibliche Alleinreisende sind im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen auch eher vorsichtig: 44 % gaben an, dass sie die Mitnahme wichtiger Gesundheits- und Sicherheitsartikel priorisieren, während nur 34 % der Männer angaben, dass dies eine Priorität sei.

Die Befragten gaben außerdem an, dass die Vorkehrungen, Tickets im Voraus zu buchen und sicherzustellen, dass sie über eine Karte und einen GPS-Zugang verfügen, die ersten Momente außerhalb der Heimat ruhiger machen – und ihnen das Selbstvertrauen geben, neue Gebiete zu erkunden.

Allein reisen, aber mehr verbinden

Obwohl sie alleine reisten, ergab die Umfrage, dass einige Reisende sich auf den Weg machten, um unterwegs neue Leute kennenzulernen. Für 15 % der Befragten ist Alleinreisen eine Möglichkeit, ihre Verbindung mit der Welt zu vertiefen, wobei alltägliche Begegnungen allein bedeutungsvoller werden als in einer Reisegruppe.

Viele Alleinreisende nehmen von ihren Reisen auch das Gefühl der Unabhängigkeit mit: 47 % geben an, dass sie sich dadurch nach ihrer Rückkehr leistungsfähiger fühlen.

Das Reisen ohne Begleitung gab 32 % der Befragten mehr Raum zum Nachdenken, während 27 % das Gefühl hatten, andere Kulturen und Lebensweisen besser schätzen zu können.

Opodo stellte fest, dass die Londoner unter den Briten einen besonders starken Appetit auf Selbsterkenntnis hatten, wenn sie alleine unterwegs waren, und dass sie auch eher alleine reisten, wenn Freunde und Familie nicht verfügbar waren.

Was motiviert Reisende im Jahr 2026 zum Alleinreisen?

Während Freiheit ganz oben auf der Liste der motivierenden britischen Reisenden stand, sind hier die anderen Hauptfaktoren, die sie dazu drängen, alleine zu reisen:

  • Freiheit zu reisen, wie sie möchten: 32 %
  • Freunde oder Familie sind nicht erreichbar: 30 %
  • Experimentieren mit einer neuen Art zu reisen: 22 %
  • Neue Leute kennenlernen: 21 %
  • Sich selbst besser kennenlernen: 20 %