Kundgebung in Istanbul fordert die Türkei auf, dem Vertrag gegen Frauengewalt wieder beizutreten. Demonstranten in der Türkei versammelten sich in der Nähe des Taksim-Platzes, um den Tag gegen Gewalt gegen Frauen zu begehen und stärkeren Schutz und eine Rückkehr zur Istanbul-Konvention zu fordern. 25.11.2025

In der Türkei versammelten sich am Dienstag Hunderte Menschen in Istanbul, um den Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen zu begehen.

Viele gingen trotz Straßensperrungen zum Taksim-Platz, hielten Schilder hoch und forderten einen besseren Schutz für Frauen in der Türkei.

Die Menge wiederholte ihre Forderung an das Land, zur Istanbul-Konvention zurückzukehren, dem europäischen Vertrag, der klare Regeln zur Verhinderung von Missbrauch und zur Unterstützung von Überlebenden festlegt.

Die Türkei half 2011 bei der Einführung, zog sich jedoch später zurück, ein Schritt, der jahrelange Kritik von Menschenrechtsgruppen hervorrief. Aktivisten sagen, die Situation sei weiterhin dringend.

Sie weisen auf die steigenden Berichte über Gewalt und den Mangel an ausreichenden Unterstützungszentren für Frauen hin, die Sicherheit suchen. Für viele auf der Straße war die Botschaft einfach: Der Schutz muss verbessert werden und Versprechen müssen in die Tat umgesetzt werden.