Portugal gewinnt die U-17-Weltmeisterschaft, während Wenger ein „Fußballfest“ in Katar feiert

Die größte U-17-Weltmeisterschaft der Geschichte geht in Doha zu Ende, nachdem 48 Mannschaften Katar einen Monat lang zu einem Schaufenster der nächsten Fußballgeneration gemacht haben.

Portugal wurde zum Meister der FIFA U-17-Weltmeisterschaft Katar 2025 gekrönt, nachdem es Österreich in einem spannenden Finale im legendären Khalifa International Stadium in Doha mit 1:0 besiegte. Damit ging ein Monat voller Drama, aufstrebender Stars und Fußballspektakel in der katarischen Hauptstadt zu Ende.

Das Turnier mit 48 Mannschaften und über 100 Spielen präsentierte die nächste Generation globaler Fußballtalente mit spannenden K.-o.-Runden, herausragenden Stars und brillanten Momenten auf Schritt und Tritt. Portugals disziplinierte und kohärente Leistung im Laufe des Monats zeichnete sie aus und gipfelte in ihrem knappen Sieg im Finale.

Ein durch einen Moment entschiedenes Finale

Das Finale war fein ausbalanciert und beide Seiten zeigten eine über ihre Jahre hinausgehende Reife. Der Siegtreffer fiel in der 32. Minute, als Anísio Cabral einen geschickten Angriff über Portugals linke Seite abschloss.

Österreich drückte nach der Pause hart, aber Portugals Abwehr hielt stark und bewies Gelassenheit und taktisches Gespür, um die Führung zu wahren.

Während des gesamten Turniers zeichnete sich Portugal durch sein flüssiges Angriffsspiel, seine intelligenten Bewegungen zwischen den Linien und seine Konstanz in wichtigen Duellen aus.

Ihr Sieg markiert einen Meilenstein für den portugiesischen Jugendfußball und deutet auf eine talentierte Generation hin, die bereit ist, im Seniorenbereich etwas zu bewirken.

Ein Turnier der Premieren

Diese Ausgabe war die größte in der Geschichte des Wettbewerbs. 48 Mannschaften traten in 100 Spielen gegeneinander an und erzielten mehr als 300 Tore.

Der kompakte Rahmen in der Aspire Zone verwandelte das Turnier in ein ununterbrochenes Fußballfestival, bei dem Fans und Teams nahtlos zwischen den Veranstaltungsorten wechselten.

Mosers Aufstieg, auch in der Niederlage

Österreich hat zwar den zweiten Platz belegt, aber Johannes Moser erwies sich als eine der prägenden Figuren des Turniers. Der 17-jährige Flügelspieler wurde mit acht Toren bester Torschütze und führte seine Mannschaft zum ersten WM-Finale aller Altersstufen.

Arsène Wenger, FIFA-Chef für globale Fußballentwicklung, beschrieb Moser als einen seltenen Spielertyp: „Er ist ein Killer. Er setzt seine Energie ein, um der Mannschaft zu helfen, arbeitet körperlich auf höchstem Niveau und hat keine Angst, den Ball zu fordern. Wenn er eine Chance bekommt, geht er bis zum Ende. Er spielt voller Überzeugung – und deshalb denke ich, dass er eine sehr glänzende Zukunft hat.“

Wenger: Ein globales Fußballfest

Wenger dachte auch über die umfassendere Wirkung des Turniers und die in Doha geschaffene Atmosphäre nach: „Für mich war es wie im Paradies. Die ganze Welt auf so kurzer Zeit zusammen zu haben und von überall aus Fußball schauen zu können, war fantastisch.“

Er beschrieb die Einrichtung der Aspire Zone als ein „Fußballfest“, das Mannschaften, Trainer und Fußballkulturen an einem Ort zusammenbrachte.

Ein Champion gekrönt, eine Generation enthüllt

Für Portugal ist der knappe Sieg der Abschluss eines bemerkenswerten Turniers, das auf Disziplin, Intelligenz und Glauben basiert. Da die ersten drei Plätze von europäischen Teams belegt wurden, unterstrich das Finale die auf dem Kontinent aufkommende Welle junger Talente.

Portugal holte sich den Pokal in Doha, während sich die italienische U-17-Nationalmannschaft nach einem spannenden 4:2-Sieg im Elfmeterschießen gegen die brasilianische U-17-Nationalmannschaft nach einem torlosen Unentschieden in der regulären Spielzeit den dritten Platz sicherte.

Nachdem die Ausgabe 2025 abgeschlossen ist, bereitet sich Katar auf die Ausrichtung der nächsten vier U-17-Weltmeisterschaften vor. Das verspricht mehr Bühnen für aufstrebende Talente und führt das Erbe eines Fußballfestivals fort, das die Welt zusammengebracht hat.